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Allgemeinverfügung des Kreises Höxter aufgehoben: Lockerung der besonders strengen Kontaktbeschränkungen

03.03.2021: Weil die Inzidenz seit dem 1. März knapp unter dem Schwellenwert von 50 liegt, werden die besonders strengen Kontaktbeschränkungen im Kreis Höxter ab dem 4. März gelockert. In Abstimmung mit dem NRW-Gesundheitsministerium hat der Krisenstab am Mittwoch entschieden, die eigentlich noch bis Sonntag geltende Allgemeinverfügung vorzeitig aufzuheben.

Damit gelten im Kreis Höxter bereits ab Donnerstag nur noch die landesweiten Regelungen der Coronaschutzverordnung ohne die besonderen regionalen Einschränkungen, die in der Allgemeinverfügung des Kreises festgelegt waren.

Das bedeutet, dass private Treffen im öffentlichen Raum weiterhin nur mit Angehörigen eines Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im eigenen Haushalt lebenden Person zulässig sind. Die weitere Person kann von betreuungsbedürftigen Kindern, die im eigenen Haushalt leben, begleitet werden. Für private Treffen im häuslichen Bereich gilt die Beschränkung auf nur eine Person nicht länger. Partys und Feiern bleiben weiterhin im öffentlichen und auch im privaten Bereich untersagt.

Bewohnerinnen und Bewohner von Senioren- und Pflegeheimen können in den Räumlichkeiten der Einrichtung ab jetzt zweimal täglich Besuch von jeweils zwei Personen bekommen. Auf dem Außengelände des Pflegeheims können sie sich mit bis zu vier Personen treffen. Außerhalb des Geländes der Einrichtung gelten die allgemeinen Beschränkungen für private Treffen im öffentlichen Raum.

„Es ist sehr erfreulich, dass wir die Infektionszahlen durch gemeinsame Anstrengungen deutlich senken konnten“, dankt Landrat Michael Stickeln allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch strenge Kontaktbeschränkungen zu dieser positiven Entwicklung beigetragen haben. Dennoch liege die Inzidenz weiterhin in der Nähe des Schwellenwertes von 50. „Deshalb kommt es jetzt sehr darauf an, dass wir weiterhin sehr verantwortungsvoll mit der gewonnenen Freiheit umgehen“, sagt Stickeln und ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, Kontakte weiterhin auf das Nötigste zu beschränken, um die Infektionszahlen noch weiter zu senken.


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