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Neue Coronaschutzverordnung des Landes NRW: Landrat Stickeln begrüßt Lockerungen für Einzelhandel

26.05.2021: Das Einkaufen im Einzelhandel im Kreis Höxter ist offenbar schon bald wieder ohne aktuellen negativen Schnelltest möglich. Das Land NRW hat eine neue Coronaschutzverordnung angekündigt. „Es freut mich außerordentlich, dass die berechtigte Kritik vieler Händlerinnen und Händler auch aus dem Kulturland in Düsseldorf Gehör gefunden hat“, freut sich Landrat Michael Stickeln.

Er selbst hatte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann in einem offenen Brief bereits am 14. Mai darum gebeten, Einkäufe im Einzelhandel im Kreis Höxter wieder nach vorheriger Terminabsprache zu ermöglichen.

„Die Änderung der Coronaschutzverordnung ist für mich ein richtiger, aber auch ein dringend notwendiger Schritt“, so Landrat Stickeln. „Die bisher geltenden Bestimmungen, unter denen Einkäufe im Einzelhandel nur mit negativem Schnelltest möglich sind, sind absolut unverhältnismäßig. Der Einzelhandel in Regionen mit einer anhaltenden vergleichsweise niedrigen Inzidenz wie dem Kreis Höxter hat in den vergangenen Wochen und Monaten durch durchdachte und verantwortungsvolle Konzepte bewiesen, dass eine Öffnung mit Terminvereinbarung möglich ist, ohne dass dies erkennbare Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen hat. Offenbar hat das nun auch die Landesregierung eingesehen.“

Viele Einzelhändlerinnen und -händler hätten von erneuten, starken Umsatzeinbußen berichtet, da viele Kunden durch die Testpflicht ausgeblieben sein. „Den Ärger der Händlerinnen und Händler kann ich sehr gut nachvollziehen und ich teile ihn ausdrücklich“, so Landrat Stickeln. Es sei niemandem erklärlich, warum das gut funktionierende System der Terminvereinbarungen im Einzelhandel nicht von vornherein weiter fortgesetzt wurde.

„Ich hoffe nun für unseren Einzelhandel auf ein florierendes Geschäft. Alle Bürgerinnen und Bürger möchte ich darum bitten, unsere Händlerinnen und Händler vor Ort mit ihrem Einkauf zu unterstützen“, so Landrat Stickeln. „Dies ist ein wichtiger Beitrag, um die Attraktivität unserer Innenstädte zu sichern.“